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vor 10 Monaten · von · Kommentare deaktiviert für Gefahr von Cyberangriffen noch immer unterschätzt

Gefahr von Cyberangriffen noch immer unterschätzt

Dangerous Hooded Hacker Breaks into Government Data Servers and Infects Their System with a Virus. His Hideout Place has Dark Atmosphere, Multiple Displays, Cables Everywhere.

Hackerattacken finden selten den Weg in überregionale Medien – wie Mitte Juli, als der
Landkreis Anhalt-Bitterfeld seine gesamte IT infolge einer Cybererpressung abschalten musste
und noch nicht mal Sozialhilfe anweisen oder E-Mails versenden konnte. Diese
schlagzeilenträchtigen Fälle bilden nur die Spitze des Eisbergs, wie eine forsa-Umfrage kürzlich
erneut belegte: 27 Prozent der mittelständischen Unternehmen waren bereits von einer
erfolgreichen Cyberattacke betroffen. Bei 39 Prozent von ihnen waren die Computersysteme für
mindestens vier Tage außer Betrieb; dieser Anteil hatte im Vorjahr noch bei 20 Prozent gelegen.
Dessen ungeachtet halten 70 Prozent die Gefahr aus dem Cyberraum für ihr eigenes
Unternehmen für gering – und betreiben nur halbherzig Prävention. Lediglich jedes fünfte
Unternehmen macht Nägel mit Köpfen und erfüllt die zehn Basis-Anforderungen an ITSicherheit, wie sie von der Initiative CyberSicher definiert werden. Vor allem bei der
Datensicherung hapert es. Auch eine Cyberpolice, die nicht nur finanzielle Schäden ersetzt,
sondern zudem bei der Prävention unterstützt, haben in Deutschland nur wenige Unternehmen
und Privatpersonen abgeschlossen.

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vor 1 Jahr · von · Kommentare deaktiviert für Autokauf mit folgen

Autokauf mit folgen

Pixabay: Free-Photos

Der Sparvertrag ist fällig, die Ausbildung beendet – zur Belohnung und um komfotabel zur Arbeit zu fahren kauf Klaus sich ein neues Auto. Doch die Freude hat schnell ein Ende! Ein Elektronikfehler folgt dem anderen. Kein Problem denkt Klaus – der Wagen hat Garantie und der Händler soll ihn zurücknehmen. Doch dann fängt der Horror an, der Händler weigert sich.

Verkehrs-Bereich

Streitigkeiten:

  • mit der gegnerischen Versicherung, weil diese sich weigert, für den Schaden am Auto aufzukommen
  • wegen Mängeln beim Autokauf
  • wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtverstosses oder vermeintlicher Unfallflucht

Wichtige Information für Sie:

Allein in Deutschland passieren jährlich ca. 2,4 Mio. Verkehrsunfälle. Viele davon mit Personenschaden.

Berufs-Bereich

Streitigkeiten: 

  • wegen Kündigung des Arbeitsverhältnisses oder nicht ausbezahltem Lohn
  • wegen eines schlechten Arbeitszeugnisses
  • wegen Weihnachts- / Urlaubsgeld oder verweigertem Urlaub

Wichtige Information für Sie:

In Arbeitsgerichtsprozessen zeigt sich der Nutzen einer Rechtsschutz­versicherung besonders deutlich. Denn ohne Rechtsschutz müssen Sie in der 1. Instanz Ihre Anwaltskosten immer selbst zahlen –­­ auch wenn Sie den Prozess gewinnen. Und das bei jährlich ca. 500.000 Klagen vor deutschen Arbeitsgerichten.

Privat-Bereich

Streitigkeiten:

  • wegen Produktmängeln beim Kauf von Elektro-Geräten, Sportartikeln oder Möbeln
  • mit der Hausrat-, Berufsunfähigkeits- oder anderen Versicherungen, weil diese die Leistung verweigern
  • mit Behörden oder der gesetzlichen Rentenversicherung

Wichtige Information für Sie:

Schon bei einem Streitwert von nur 3.000 EUR beträgt Ihr Kostenrisiko allein für die 1. Instanz bereits über 1.500 EUR! Das ist mehr als die Hälfte des Wertes des Gegenstandes, um den gestritten wird!

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vor 1 Jahr · von · Kommentare deaktiviert für Die Schaden Kostenquote

Die Schaden Kostenquote

Quelle: Pixabay

Wenn Du im Monat 2.500,00 EUR Einkommen hast und jeden Monat 2.600,00 EUR ausgibst, dann ist Dein Konto zwangsläufig in den roten Zahlen und Du musst sparen, Erspartes auflösen, den Beruf wechseln oder mit dem Chef in die Lohn-Gehaltsverhandlung gehen. Wenn das bei Versicherungen passiert, dann muss der Versicherer auch reagieren.

Definiton Schaden Kostenquote

Die Combined Ratio (Schaden Kostenquote) bezeichnet in der Versicherungswirtschaft das Verhältnis von Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Betriebskosten) und den Versicherungsleistungen zur abgegrenzten Prämie. Eine geringe Combined Ratio ist daher positiv zu bewerten – eine hohe Combined Ration ist negativ zu berwerten. Überschreitet die Combined Ration die 100% Hürde, dann ist das ein Alarmzeichen.

Versicherer haben dann einige Mittel die Quote zu verbessern, dazu gehören unter anderem:

  • Anpassung der Beiträge
  • Bestandssanierung (z.B. Kündigung schadenträchtiger Verträge)
  • mobilisierung von Rückstellungen
  • Erneuerung von Versicherungstarifen
  • strengere Leistungspflichtprüfung

Für einen Versicherungsnehmer der auch auf Nachhaltigkeit setzen will ist die Schaden Kostenquote bedeutsam.

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vor 1 Jahr · von · Kommentare deaktiviert für Cybercrime – Science Fiction oder Reality

Cybercrime – Science Fiction oder Reality

495.366 Cyber-Crime Fälle in 2019

Es könnte eine Geschichte aus Hollywood sein oder das reale Leben – Markus L. wird von vielen verärgerten Freunden angerufen, was er im Social Media mit Lina P., seiner besten Freundin, macht. Markus ist sichtlich verwirrt, er ist sich keiner Schuld bewusst! Dann schaut er in sein Social Media Profil und sieht, wie Lina von seinem Profil aus mit allen Mitteln bloßgestellt wird. Lina ist schwer angeschlagen, da sie Markus als ihren besten Freund, ihren Vertrauten gesehen hat! Lina muss in psychologische Behandlung, sie traut sich nicht mehr in die Uni zu gehen – zu viele haben die Bloßstellung auf den Social Media Kanälen verfolgt. Doch was hat Markus damit zu tun? Er hat doch nichts gemacht, außer vor einer Woche diesen komischen Anhang im Messenger zu öffnen! Und genau damit wurde sein Handy gehackt. Es wurden Nachrichten aus dem Messenger veröffentlicht, Bilder vom Handy, die nie für die Öffentlichkeit bestimmt waren, wurden hochgeladen usw.
Online-Mobbing ist ein Weg, den Identitätsdiebstahl mit sich bringen kann und mit dem Identitätsdiebstahl beginnt eine echte kriminelle Wertschöpfungskette – Cybercrime. Die Gefahren sind für private Haushalte genauso real wie für juristische Personen und Selbstständige aller Bereiche!

Zahlen des Bundeskriminalamtes 2019

Im Jahr 2019 konnte das Bundeskriminalamt 495.366 Fälle zur Cyberkriminalität erfassen. Auf Seite 45 des Bundeslagebildes 2019 wird von einer hohen Dunkelziffer durch nicht erkannte oder nicht angezeigte Fälle, ausgegangen! Doch allein die Wachstumsraten sind alarmierend:

Cybercrime im engeren Sinne + 18,0 %
Das Internet als Tatmittel+ 8,4 %
Computerbetrug+ 18,0 %
Fälschung von Daten / Täuschung im Rechtsverkehr+ 5,1 %
Datenveränderung / Computersabotage+ 10,7 %
Schaden im Bereich Cyber-Crime+ 44,4 %
Schadensumme87,7 Millionen EUR

Für jeden Weg, den Cyber-Kriminelle nutzen, müsste ein gesonderter Artikel geschrieben werden. In den meisten Fällen ist der Diebstahl der Identität der erste Schritt in einen Kreislauf des Schreckens. Deine Log-in Daten können z. B. wie im vorbezeichneten Fall als Mobbingwerkzeug genutzt werden und somit anderen, die Dir wichtig oder nahe sind, Leid zufügen – körperliches Leid in Form von psychischen Erkrankungen ist wohl das Schlimmste, was passieren kann. Doch Cyber-Crime geht auch ganz andere Wege, denn mit Deinen Log-in Daten, Deiner Identität, kann richtig Geld verdient werden:

Du hinterlässt als User Daten und Spuren im Netzz.B. Passwörter, Kreditkarteninfos, Account-Details
Unternehmen sitzen auf Datenschätzenz. B. Paymentanbieter, Reiseveranstalter, Hotelketten
Hacker spähen diese Daten ausz.B, via Malware, Phishing, Brute-Force-Angriffe, Keylogger oder eingekaufte Passwortlisten
Verkauf von Daten im DarknetKonto von Cloud-Diensten 5,00 $ – 10,00 $
Keditkarteninfos, ab 15,00 $
Konto zum Onlinebanking bis zu 10 % des Kontowertes
Unternehmen werden mit DDoS -Attacken erpressetDie Attacke ziehlt auf Lösegelder ab.
DDoS Attacken auf Firmen sind oft AblenkungsmanöverWenn die IT-Abteilungen beschäftigt sind, werden unbemerkt Daten gestohlen
Dark-NetDie gestohlenen Daten werden wieder zu Geld gemacht.

Bekannte Cyberfälle aus 2019

Hacker schrecken weder vor großen noch vor kleinen Unternehmen zurück. Kleine Unternehmen sind in der Regel einfacher zu hacken als Großkonzerne – dabei macht dann die Masse den Ertrag. Doch Angriffe auf Großkonzerne sind öffentlich wirksamer:

JanuarEin Tochterunternehmen der DKB wird von einem DDoS Angriff getroffen. Die Online Dienste sind zeitweise nicht erreichbar
FebruarKunden verschiedener Banken werden Opfer von SIM-Swapping, anschließend werden TAN abgefangen
AprilVerschiedene DAX-Unternehmen wurden offensichtlich mit Malware ausspioniert
MaiEine Welle Malware trifft diverse Finanzämter
AugustEine Ransomware verbreitet sich in Deutschland. Selbst nach Zahlung von Lösegeld bleiben Daten verschlüsselt und unbrauchbar

Das leisten Cyberpolicen

Cyberpolicen für private Haushalte

Attacken beim Online Banking
Betrug beim Online-Shopping (EU)
Daten- und Identitätsmissbrauch
Hardwareschäden durch Cyberangriffe
Datenwiederherstellung
Mietkosten für Ersatz-Computer
Smart-Home-Schutz bei Cyberangriffen
Telefonmissbrauch durch Cyberangriffe
Schadenersatzansprüche bei Verbreitung Schadsoftware durch Smart-Home-Geräte
Anwaltliche Erstberatung
Psychologische Beratung
Löschung rufschädigender Inhalte
Haftungsansprüche durch Verbreitung von Schadsoftware
Anwaltliche Erstberatung bei Urheberrechtsverstößen

Cyber-Versicherung für Firmenkunden

Für Firmenkunden ist genau zu schauen, welche Daten verarbeitet werden und wo das Schadenspotenzial liegt. Dabei hat eine Rechtsanwaltskanzlei, ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ein ganz anderes Gefahrenpotenzial als ein Dachdecker, Sanitärinstallateur oder Elektroinstallateur.

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vor 2 Jahren · von · Kommentare deaktiviert für Corona-Virus, welche Versicherungen benötigst Du für den Worst-Case?

Corona-Virus, welche Versicherungen benötigst Du für den Worst-Case?

Das Corona-Virus schlägt um sich, laut Robert-Koch-Institut sind 597.583 Fälle positiv getestet worden. Das DIVI meldete heute 2.653 COVID-19 Fälle, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, davon werden 1.422 Patienten und Patientinnen invasiv beatmet und 5.016 Behandlungen sind tödlich verlaufen. Corona und die Maßnahmen spalten auch unsere Gesellschaft. Wo ein Personenkeis panisch reagiert, kritisieren andere die Maßnahmen massiv. Die Bundesregierung greift weiter mit Verordnungen in unser Privatleben ein, Verordnungen die teilweise wenig konkret sind und auf Nachfragen gibt es auch genausowenig belastbare Auskünfte. Welcher Versicherungsschutz ist in dieser Zeit für jeden wichtig?

Personenversicherung

Ob nun ein schwerer Krankheitsverlauf eintritt, dass vermag uns nur die Natur zu sagen – es liegt nicht in unserer Hand, denn die Maßnahmen der Bundesregierun dienen in erster Linie dem Gesundheitssystem und dieses schützen. Ein schwerer COVID-19 Verlauf kann massive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben, so dass im Anschluss der Behandlung eine Pflegebdürftigkeit oder die Arbeitskraft auf längere Zeit verloren geht. Auch kann der schwere Verlauf (in 23 % der Fälle) zum Tode führen. Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich, dass Deine Arbeitskraft und Pfelge im passendem Umfang versichert ist. Die gesetzlichen Leistungen sind hier nicht ausreichend, sie sind auf Grundsicherungsniveau. Wenn 23 % der Behandlungen mit dem Tod enden, dann sollte unbedingt die Hinterbleibenenversorgung sichergestellt sein. Einen Familienangehörigen zu verlieren ist schon schmerzlich genug – die finanziellen Folgen können darüber entscheiden, ob für die Kinder eine gute Ausbildung gewährleistet wird.

Recht

Wer mit einer Coronainfektion positiv getestet ist und die Quarantäneauflagen missachtet, der kann mit einen Bußgeld von bis zu 25.000,00 EUR belangt werden, es kann sogar ein Strafverfahren eingeleitet werden. Und auch kleine Fehler, die evtl. fahrlässig gemacht wurden, weil in Niedersachsen andere Regeln gelten als in Gütersloh, können zu schmerzlichen Ordnungs- und Bußgeldern führen. In welchem Rahmen diese tätsächlich erhoben werden dürfen, dass muss in vielen Fällen ein Richter entscheiden: Doch Gerichtverfahren können teuer sein. Daher ist die Rechtsschutzversicherung aktuell von besonderer Bedeutung. Weiter kommen noch einige Nachwirkungen auf uns zu, wenn Firmen Insolvenz anmelden müssen und das Arbeitsverhältnis gekündigt wird, wenn Coronahilfen wieder zurückgefordert werden und ähnliches.

Wichtig

Ja, Versicherungen sind ein Kostenpunkt – das ist so. Nur wie teuer wird Dein Leben, wenn der schlimmste Fall eintritt? Da sind ein paar Euro im Monat echte Peanuts.

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vor 2 Jahren · von · Kommentare deaktiviert für In Krisenzeiten zeigt sich, wer partnerschaftlich mit dem Kunden umgeht.

In Krisenzeiten zeigt sich, wer partnerschaftlich mit dem Kunden umgeht.

Seit dem Lockdown ist nun fast ein halbes Jahr vergangen. Zeit ein Resümee zu ziehen!

Es war eine politische Entscheidung, mit dem Lockdown, wenn wir zurückblicken kommen viele Fragen auf. Waren diese harten einschritte tatsächlich erforderlich, hätte man etwas anders machen können? Nun der neuartige SARS-Covid 19 Virus war nun mal neuartig, wenig erforscht und in seinen gesundheitlichen Auswirkungen nicht einschätzbar. Ich erinnere mich noch an die ersten Tage des Lockdown, hier es wurden Erfahrungswerte der Vergangenheit herangezogen und die wohl bekanntest Pandemie war die spanische Grippe, die vielen Menschen das leben kostete. Hätte es also keinen Lockdown gegeben, wer wäre für die viele Toten verantwortlich gewesen wenn die Konsequenzen wie bei der Spanischen Grippe gewesen wären?  Aus dieser Sicht ist der Lockdown wohl die klügere Wahl gewesen und die Versicherungswirtschaft hat reagiert.

In der heutigen Fachpresse wurde die Versicherer genannt, die die beste Servicequalität in Corona-Zeiten geboten haben.

Die Top 5 Versicherer sind:

In der Altersvorsorge: Allianz, Alte Leipziger, Canada Life, Volkswohl Bund, Nürnberger.

In der privaten Schaden- und Unfallversicherung: die Haftpflichtkasse, VHV, Basler, InterRisk, Ammerländer.

In der gewerblichen Schaden- und Unfallversicherung: die VHV, Allianz, AXA, Hevetia, HDI

Gründe, warum diese Versicherer herausragen wurden bei der Umfrage nicht abgefragt. Wer jedoch in seinen Versicherungsordner schaut, der wird erkennen dass beim Versicherungsmakler Gütersloh neben der Preisgestaltung des Versicherers auch die Service-Qualität stimmen muss. Die genannten Versicherer haben alle eine hohe Bestandsquote. Wer also Versicherungsschutz wünscht, der seinen Preis wert ist, der findet hier den richtigen Ansprechpartner.

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vor 2 Jahren · von · Kommentare deaktiviert für Wer schützt bei Betrug im Onlinehandel?

Wer schützt bei Betrug im Onlinehandel?

Quelle Pixabay.com

Der Onlinehandel brummt und zu den tausenden Transaktionen die täglich stattfinden, kommen täglich weitere hinzu. Doch ACHTUNG, es gibt auch schwarze Schafe und mit dem wachsenden Volumen im Onlinehandel wächst auch die Zahl der Betrüger.

Im Jahr 2018 hat E-Commerece zirka 64 Milliarden EUR Umsatz generiert, im gleichen Jahr verzeichneten die Onlinehändler einen Verlust von ungefähr 1,3 Milliarden EUR. Auf den ersten Blick scheinen die zwei Prozent relativ gering, doch das diese Zahl sich binnen 5 Jahre verdreifacht hat ist besorgniserregend. Insbesondre, da die Big Player am Markt ganze Abteilungen zur Betrugsbekämpfung unterhalten. Eine Befragung von 130 Onlinehändelern hat ergeben, dass 97 Prozent bereits Opfer von Betrügern geworden sind.

Zu den Betrügern gehören laut Handelsblatt professionelle Organisationen und auch Privatpersonen, Professionelle Organisationen kaufen dazu gezielt Zugänge im Darknet und leiten dann die Bestellung des Kunden entsprechend um. Später werden die Bestellungen, erneut unter falscher Identität, bei z.B. eBay weiterverkauft. Lieder ist der Betrug in solchen Fällen nur schwer für den Händler nachzuweisen.

Die Versicherungswirtschaft geht zunehmend auf diesen Bedarf ein. So ist es bereits möglich  über Versicherungen ein professionelles Forderungsmanagement, ein Auskunftsservice zur Bonitätsprüfung oder auch ein erweiterten Strafrechtsschutz zu buchen.  

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vor 2 Jahren · von · Kommentare deaktiviert für Ein Blick in die Zukunft . Cyber, Generationen und CO²

Ein Blick in die Zukunft . Cyber, Generationen und CO²

Pixabay.com | Kellepics

Das Swiss Re Istitute hat sich wie jedes Jahr mit den größten Zukunftsrisiken auseinandergesetzt. In dem „Sonar“ Bericht, werden Cybersicherheit zu den größten Herausforderungen gezählt. Insgesamt werden 14 Risikofelder genannt.

Mit rasant zunehmender System- und Netzwerk Komplexität und dem „Edge Computing“ werden sich Cyberrisiken verstärken und Haftungsfragen virulent werden lassen.

Als Makler entnehmen wir dem Bericht, dass neben Gewerbebetrieben die im Rahmen von  Betriebsunterbrechung, Cybererpressung uvm. bedroht sind, auch der private Haushalt durch zunehmende Akzeptanz von Home-Office, die Beliebtheit von Assistance-System wie Smart Home aber auch Sozial Media, Schadenpotenzial entfalten.

Weiter geht der Bericht auf die Ungleichgewichte der Generationen ein. Die Finanzkrise ist gerade einmal 10 Jahr  her, da setzt die verschärft Corona langfristige strukturelle Probleme. Ein Szenario wie in Japan hätte erhebliche Auswirkungen auf unser Rentensystem.

Mit dem dritten wichtigen Thema, müssen sich die Versicherer mit neuen Produktlösungen befassen und ist erstmal für Euch als unsere Mandanten erst mit Einführung innovativer Lösungen relevant. Das Thema CO²-Entfernung. Durch neue Technologien können hier neue Risiken auf uns zukommen.

Der Bericht ist aufgeteilt in potenzielle Auswirkungen (hoch, mittel und niedrig) sowie dem Zeithorizont (null bis drei Jahr – mehr als drei Jahre) Ihr könnt den Bericht auf der Website der Swiss Re herunterladen (nur Englische version) Meine Aufgabe besteht darin, diese Berichte zu erfassen und Euch zukuftsfest aufzustellen.

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vor 2 Jahren · von · Kommentare deaktiviert für Muss ein Immobilienverkäufer zum Status der Gebäudeversicherung informieren?

Muss ein Immobilienverkäufer zum Status der Gebäudeversicherung informieren?

Pixabay | Jan-Mallander

Feuer-, Leitungswasser- und Sturm-/Hagelschäden sind Fälle für die Gebäudeversicherung. Doch wer ist in der Butt, wenn bei einem Immobienkauf keine Gebäudeversicherung besteht? Eine Hausbesitzerin musste für die Beseitigung eines Sturmschaden 38.387,00 EUR auf die Theke des Herren legen. Das große Problem war, dass eine Gebäudeversicherung die eine solchen Schaden reguliert, nicht bestand und die Vorbesitzerin die Käuferin nicht darüber informierte. Also musste das ganze vor Gericht ausgefochten werden – und das nicht zu knapp denn das letzte Wort hatte der Bundesgerichtshof.

Die Grundlagen der Entscheidung

Hier kommt es auf die Feinheiten im Notarvertrag an, denn dort wurde vereinbart: „Der Besitz und die Nutzungen, die Gefahr und die Lasten einschließlich aller Verpflichtungen aus den den Grundbesitz betreffenden Versicherungen sowie die allgemeinen Verkehrssicherungspflichten gehen auf den Käufer mit über mit dem Tag der Kaufpreiszahlung, jedoch nicht vor dem 02.05.2017.“ Die Versicherung kündigte den Versicherungsschutz zum 10.05.207, die Übergabe war am 11.04.2014 und der Schaden ist am 22.06.2017 eingetreten.

In Verbindung mit den Vereinbarungen verneinten die Richter des BGH die Pflichtverletzung der Verkäuferin.

Der Käufer muss seine Interessen selbst wahren.

Unter dem Aktenzeichen V ZR 61/19 ist nachzulesen, dass der Käufer in der Zeit zwischen Übergabe und Eintragung in das Grundbuch seine „Sachhaltungsinteressen“ selbst zu wahren hat. Dies hat entweder durch Vereinbarung mit dem Versicherer des Verkäufers erfolgen oder mit einem anderen Versicherer. Der Käufer muss immer damit rechnen, das Versicherungsschutz durch das Verhalten des Verkäufers oder aus anderen Gründen verloren gehe.

Der BGH hatte auch zu prüfen, ob eine vertragliche Nebenpflicht verletzt wurde. Auch diese Frage verneinten die Richter. „Fragt der Käufer nicht nach, kann der Verkäufer davon ausgehen, dass sich der Käufer selbst um den erforderlichen Versicherungsschutz kümmert“

Unser Tipp: Wer eine Immobilie kaufen will, sollte seinen Versicherungsmakler frühzeitig ins Boot holen. Neben der Klärung der Gebäudeversicherung sollte auch der Umfang zur Rechtsschutzversicherung geprüft werden. Weitsicht ist insbesondere bei einem Neubau gefordert.

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vor 2 Jahren · von · Kommentare deaktiviert für So teuer wird´s für zu schnelles Fahren

So teuer wird´s für zu schnelles Fahren

Ab 2020 werden die Strafen für Verkehrsverstöße saftig angepasst.

Pixaby.com | manfredrichter

Wer im Straßenverkehr beispielsweise zu schnell unterwegs ist, dem drohen ab 2020 drastisch höhere Strafen, als Grund für die Anpassung nennt der Bundesrat, eine höhere Verkehrssicherheit schaffen zu wollen.

Bisher sind Verkehrsvergehen, die andere gefährden, mit recht moderaten Strafen unterlegt. Dies soll nun geändert, werden – die Strafen für Verkehrsvergehen sollen drastisch erhöht werden. Hintergrund ist die sogenannte Verkehrsnovelle, auf die sich der Bundesrat am 14.02.2020 geeinigt hat. An diesen Tag stand auch das Tempolimit auf Autobahnen auf der Tagesordnung, für die es jedoch keine Mehrheit gegeben hat. Die Mitglieder des Bundesrates einigten sich jedoch auf umfangreiche Änderungen der Straßenverkehrs Ordnung – auch wenn noch einige Passagen geändert werden müssen. Ein besonderer Teil dieser Novelle sind die angepassten Bußgelder, zum Beispiel für Geschwindigkeitsübertretungen, außerorts gerben sich folgende Änderungen:

  • bis 10 km/h 20,00 EUR (vorher 10,00 EUR)
  • 11 bis 15 km/h 40,00 EUR (vorher 20,00 EUR)
  • 16 bis 20 km/h 60,00 EUR ( vorher 30,00 EUR) und 1 Punkt
  • 21 bis 25 km/h 70,00 EUR und 1 Punkt
  • 26 bis 30 km/h 80,00 EUR und 1 Punkt
  • 31 bis 40 km/h 120,00 EUR und 1 Punkt
  • 41 bis 50 km/h 160,00 EUR und 2 Punkte
  • 51 bis 60 km/h 240,00 EUR und 2 Punkte
  • 61 bis 70 km/h 440,00 EUR und 2 Punkte
  • über 70 km/h 600,00 EUR und 2 Punkte

Besonders bei geringen Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden die Bußgelder massiv angepasst. Doch auch bei höheren Vergehen droht ein schnelles Fahrverbot:

Wer außerorts die Geschwindigkeit ab 26 km/h überschreitet erhält ein Fahrverbot

Wie siehts innerorts aus?

  • bis 10 km/h 30,00 EUR (vorher 15,00 EUR)
  • 11 bis 15 km/h 50,00 EUR (vorher 25,00 EUR)
  • 16 bis 20 km/h 70,00 EUR (vorher 35,00 EUR) und 1 Punkt
  • 21 bis 25 km/h 80,00 EUR und 1 Punkt
  • 26 bis 30 km/h 100,00 EUR und 1 Punkt
  • 31 bis 40 km/h 160,00 EUR und 2 Punkte
  • 41 bis 50 km/h 200,00 EUR und 2 Punkte
  • 51 bis 60 km/h 280,00 EUR und 2 Punkte
  • 61 bis 70 km/h 480,00 EUR und 2 Punkte
  • über 70 km/h 680,00 EUR und 2 Punkte

Wer innerorts die Geschwindigkeit ab 21 km/h überschreitet erhält ein Fahrverbot

Die Sogenannte Widerholungstäter Regelung entfallt mit dem neuen Bußgeldkatalog. Bisher galt, wer zweimal innerhalb von 12 Monaten mit einer Geschwindigkeitsübertretung von 26 km/h aufgefallen ist, muss den Führerschein abgeben. Diese Regelung gibt es nicht mehr.

Doch was hat das nun mit Versicherungen zu tun?

Die Versicherung kann Ihnen bei derart krassen Verschärfungen einen Rechtsanwalt zur Verfügung stellen. Denn für viele ist der Führerschein und die individuelle Mobilität der Garant für den Arbeitsplatz. Sichern Sie sich also zügig mit einer Rechtsschutzversicherung ab. Für die weitere juristische Beratung empfehlen wir gern: Florian Schulte-Fischedick

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