fbpx

Kontakt

(0 52 41) 99 88 65 3

Sende uns eine Mail!

Kontaktdaten:

Nachricht:

Ihre Nachricht wurde gesendet. Close this notice.

PrivatMandat

Kontaktdaten:

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und willige der Kontaktaufnahme ein.

Ja Nein
Ihre Anfrage wurde erfolgreich gesendet. Close this notice.

Jetzt Ihre MarktanalyseAnfordern

Kontaktdaten:

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und willige der Kontaktaufnahme ein.

Ja Nein
Ihre Anfrage wurde erfolgreich gesendet. Close this notice.

Terminvereinbaren

Dein Online-Termin

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und willige der Kontaktaufnahme ein.

Ja Nein
Ihre Anfrage wurde erfolgreich gesendet. Close this notice.
vor 1 Jahr · von · Kommentare deaktiviert für Die Schaden Kostenquote

Die Schaden Kostenquote

Quelle: Pixabay

Wenn Du im Monat 2.500,00 EUR Einkommen hast und jeden Monat 2.600,00 EUR ausgibst, dann ist Dein Konto zwangsläufig in den roten Zahlen und Du musst sparen, Erspartes auflösen, den Beruf wechseln oder mit dem Chef in die Lohn-Gehaltsverhandlung gehen. Wenn das bei Versicherungen passiert, dann muss der Versicherer auch reagieren.

Definiton Schaden Kostenquote

Die Combined Ratio (Schaden Kostenquote) bezeichnet in der Versicherungswirtschaft das Verhältnis von Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Betriebskosten) und den Versicherungsleistungen zur abgegrenzten Prämie. Eine geringe Combined Ratio ist daher positiv zu bewerten – eine hohe Combined Ration ist negativ zu berwerten. Überschreitet die Combined Ration die 100% Hürde, dann ist das ein Alarmzeichen.

Versicherer haben dann einige Mittel die Quote zu verbessern, dazu gehören unter anderem:

  • Anpassung der Beiträge
  • Bestandssanierung (z.B. Kündigung schadenträchtiger Verträge)
  • mobilisierung von Rückstellungen
  • Erneuerung von Versicherungstarifen
  • strengere Leistungspflichtprüfung

Für einen Versicherungsnehmer der auch auf Nachhaltigkeit setzen will ist die Schaden Kostenquote bedeutsam.

Mehr lesen

vor 1 Jahr · von · Kommentare deaktiviert für Cybercrime – Science Fiction oder Reality

Cybercrime – Science Fiction oder Reality

495.366 Cyber-Crime Fälle in 2019

Es könnte eine Geschichte aus Hollywood sein oder das reale Leben – Markus L. wird von vielen verärgerten Freunden angerufen, was er im Social Media mit Lina P., seiner besten Freundin, macht. Markus ist sichtlich verwirrt, er ist sich keiner Schuld bewusst! Dann schaut er in sein Social Media Profil und sieht, wie Lina von seinem Profil aus mit allen Mitteln bloßgestellt wird. Lina ist schwer angeschlagen, da sie Markus als ihren besten Freund, ihren Vertrauten gesehen hat! Lina muss in psychologische Behandlung, sie traut sich nicht mehr in die Uni zu gehen – zu viele haben die Bloßstellung auf den Social Media Kanälen verfolgt. Doch was hat Markus damit zu tun? Er hat doch nichts gemacht, außer vor einer Woche diesen komischen Anhang im Messenger zu öffnen! Und genau damit wurde sein Handy gehackt. Es wurden Nachrichten aus dem Messenger veröffentlicht, Bilder vom Handy, die nie für die Öffentlichkeit bestimmt waren, wurden hochgeladen usw.
Online-Mobbing ist ein Weg, den Identitätsdiebstahl mit sich bringen kann und mit dem Identitätsdiebstahl beginnt eine echte kriminelle Wertschöpfungskette – Cybercrime. Die Gefahren sind für private Haushalte genauso real wie für juristische Personen und Selbstständige aller Bereiche!

Zahlen des Bundeskriminalamtes 2019

Im Jahr 2019 konnte das Bundeskriminalamt 495.366 Fälle zur Cyberkriminalität erfassen. Auf Seite 45 des Bundeslagebildes 2019 wird von einer hohen Dunkelziffer durch nicht erkannte oder nicht angezeigte Fälle, ausgegangen! Doch allein die Wachstumsraten sind alarmierend:

Cybercrime im engeren Sinne + 18,0 %
Das Internet als Tatmittel+ 8,4 %
Computerbetrug+ 18,0 %
Fälschung von Daten / Täuschung im Rechtsverkehr+ 5,1 %
Datenveränderung / Computersabotage+ 10,7 %
Schaden im Bereich Cyber-Crime+ 44,4 %
Schadensumme87,7 Millionen EUR

Für jeden Weg, den Cyber-Kriminelle nutzen, müsste ein gesonderter Artikel geschrieben werden. In den meisten Fällen ist der Diebstahl der Identität der erste Schritt in einen Kreislauf des Schreckens. Deine Log-in Daten können z. B. wie im vorbezeichneten Fall als Mobbingwerkzeug genutzt werden und somit anderen, die Dir wichtig oder nahe sind, Leid zufügen – körperliches Leid in Form von psychischen Erkrankungen ist wohl das Schlimmste, was passieren kann. Doch Cyber-Crime geht auch ganz andere Wege, denn mit Deinen Log-in Daten, Deiner Identität, kann richtig Geld verdient werden:

Du hinterlässt als User Daten und Spuren im Netzz.B. Passwörter, Kreditkarteninfos, Account-Details
Unternehmen sitzen auf Datenschätzenz. B. Paymentanbieter, Reiseveranstalter, Hotelketten
Hacker spähen diese Daten ausz.B, via Malware, Phishing, Brute-Force-Angriffe, Keylogger oder eingekaufte Passwortlisten
Verkauf von Daten im DarknetKonto von Cloud-Diensten 5,00 $ – 10,00 $
Keditkarteninfos, ab 15,00 $
Konto zum Onlinebanking bis zu 10 % des Kontowertes
Unternehmen werden mit DDoS -Attacken erpressetDie Attacke ziehlt auf Lösegelder ab.
DDoS Attacken auf Firmen sind oft AblenkungsmanöverWenn die IT-Abteilungen beschäftigt sind, werden unbemerkt Daten gestohlen
Dark-NetDie gestohlenen Daten werden wieder zu Geld gemacht.

Bekannte Cyberfälle aus 2019

Hacker schrecken weder vor großen noch vor kleinen Unternehmen zurück. Kleine Unternehmen sind in der Regel einfacher zu hacken als Großkonzerne – dabei macht dann die Masse den Ertrag. Doch Angriffe auf Großkonzerne sind öffentlich wirksamer:

JanuarEin Tochterunternehmen der DKB wird von einem DDoS Angriff getroffen. Die Online Dienste sind zeitweise nicht erreichbar
FebruarKunden verschiedener Banken werden Opfer von SIM-Swapping, anschließend werden TAN abgefangen
AprilVerschiedene DAX-Unternehmen wurden offensichtlich mit Malware ausspioniert
MaiEine Welle Malware trifft diverse Finanzämter
AugustEine Ransomware verbreitet sich in Deutschland. Selbst nach Zahlung von Lösegeld bleiben Daten verschlüsselt und unbrauchbar

Das leisten Cyberpolicen

Cyberpolicen für private Haushalte

Attacken beim Online Banking
Betrug beim Online-Shopping (EU)
Daten- und Identitätsmissbrauch
Hardwareschäden durch Cyberangriffe
Datenwiederherstellung
Mietkosten für Ersatz-Computer
Smart-Home-Schutz bei Cyberangriffen
Telefonmissbrauch durch Cyberangriffe
Schadenersatzansprüche bei Verbreitung Schadsoftware durch Smart-Home-Geräte
Anwaltliche Erstberatung
Psychologische Beratung
Löschung rufschädigender Inhalte
Haftungsansprüche durch Verbreitung von Schadsoftware
Anwaltliche Erstberatung bei Urheberrechtsverstößen

Cyber-Versicherung für Firmenkunden

Für Firmenkunden ist genau zu schauen, welche Daten verarbeitet werden und wo das Schadenspotenzial liegt. Dabei hat eine Rechtsanwaltskanzlei, ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ein ganz anderes Gefahrenpotenzial als ein Dachdecker, Sanitärinstallateur oder Elektroinstallateur.

Mehr lesen

vor 2 Jahren · von · Kommentare deaktiviert für Unzureichende Aufklärung in der Schwangerschaft

Unzureichende Aufklärung in der Schwangerschaft

Quelle: Pixabay.com | MedicalPrudens

Das Oberlandesgericht Karlsruhe (Az.: 7 U 139/16) hat festgestellt, dass der Mutter eines schwerbehinderten Kindes ein Schadensersatz zusteht, wenn: zu vermuten war, das die Mutter die Schwangerschaft, bei Kenntnis einer Behinderung, abgebrochen hätte und der Arzt es während er Schwangerschaft es unterlassen hat, auf die Behinderung hinzuweisen.

2010 hatte die Klägerin bereits eine Schwangerschaft abgebrochen, weil das Kind aller Voraussicht schwerbehindert sein könne. Die Schwangerschaft des verhandelten Falls wurde von einem Arzt im Krankenhaus betreut. Die Ärzte stellten bei den Untersuchungen eine Balkenagnesie fest, bei der Balkenagnesie fehlt „der Balken“ zwischen den zwei Gehirnhälften. Bei dieser Diagnose kommen die weltweit betrachtet die meisten Kinder gesund zur Welt, in zwölf Prozent aller Fälle kommt es jedoch zu schweren Behinderungen. Da die Mediziner über das Risiko einer möglichen Entwicklungsverzögerung aufklärten, nicht jedoch über die Möglichkeit einer schweren Behinderung brachte die Mutter das Kind zur Welt. Seit der Geburt leidet es unter schweren geistigen und körperlichen Beschwerden.

Die Mutter verklagte den Arzt auf Ersatz des entstanden Schadens, der durch die Betreuung des Kindes entstanden ist, und auch auf Schmerzensgeld, das Sie unter schweren psychischen Folgen leidet. Die Richter aus Karlsruhe gaben der Klage statt.

Das Gericht war überzeugt, dass die Ärzte dazu verpflichtet waren, die Mutter über das Risiko einer schweren Behinderung hinzuweisen. Besonders nach dem Schwangerschaftsabbruch der vorherigen Schwangerschaft, wäre erkennbar gewesen, dass die Mutter möglichst frühzeitig über Schädigungen des Kindes unterrichtet zu werden. Das die Mutter ein fehlgebildetes Kind zur Welt gebracht hätte war gering, daher hätten die Ärzte zwar empfehlen können die Schwangerschaft nicht anzubrechen, gleichwohl hätte über das Risiko informiert werden müssen.

Nach einem durch das Gericht beauftragten Gutachter wurden schwere psychische Folgen der Mutter bestätigt. So wurde Ihr ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000,00 EUR zugesagt. Weiter haben die Ärzte den vermehrten Unterhalt und vermehrten Pflegeaufwand, die gegenüber einem gesunden Kind entstehen zu tragen – dabei wurden die vorliegenden Diagnosen berücksichtigt

Die Richter sahen keine Veranlassung, eine Revision gegen ihre Entscheidung zuzulassen.

Mehr lesen

Unsere Anschrift

Rainer Gellermann
Versicherungsmakler

Franziskusweg 4
33335 Gütersloh

Kontaktmöglichkeiten

Unsere E-Mail Adresse :
kontakt@vm-gt.de

(0 52 41) 99 88 653

Montags - Freitags 09:00 - 12:30 Uhr
Mo., Mi., Do. 13:30 - 18:00 Uhr
(Beratungen nur nach vorheriger Terminabsprache)